Neu bemützt

Einen schönen ersten Advent allerseits! Eigentlich hatte ich geplant, zur Feier des Tages meine ersten Weihnachtskleid-Nähte beim Weihnachtskleid-Sewalong des MeMadeMittwoch vorzuzeigen. Aber dort wird heute das Winterjacken-Sewalong-Finale gefeiert und das Weihnachtskleid muss aussetzen.

So komme ich endlich mal dazu, euch das Ergebnis herbstlicher Fernsehabend-Strickereien zu zeigen. Denn die Mütze vom letzten Jahr, passt Sohnemann nun nicht mehr recht über die Ohren. Also habe ich zur Jacke passende Wolle besorgt (Lana Grossa Bingo) und daraus eine fixe Ringelmütze mit Bommel und passendem Schal gestrickt. Das schöne an dem Muster „Double Rip Toddler Hat“ von Torun Espe auf Ravelry.com ist, dass sich unter dem Bündchen auch Ohrenklappen verstecken mit Bindeschnüren – die perfekte Kleinkindmütze, die mittlerweile täglich im Einsatz ist (es gibt die Mütze auch noch in einer schönen Zopfmusterversion, die ich eigentlich erst stricken wollte, aber da ich zwei Farben besorgt hatte, die Maschenzahl wegen dickerer Wolle reduziert hatte und vor allem einfach schnell fertig werden wollte, habe ich mich dann für die einfache Ringelversion entschieden). Der dazu passende Schal ist aus der Restwolle ohne Muster ganz simpel zwei-rechts-zwei-links gestrickt, mit ein paar Streifen und wirr abstehenden Fransen … 😉

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Oben habe ich schon die Mütze vom letzten Winter verlinkt. Dazu gehörten auch eine passende Jacke und Hose – und schöner Weise passt die Jacke immer noch und wird viel und gerne getragen:

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Die Hose hingegen ist nun zu weit: seit Sohnemann nicht mehr mit vollgefuttertem Bäuchlein auf dem Rücken liegt, sondern den lieben langen Tag herumläuft, rutscht ihm die Hose nach wenigen Schritten runter. Habt ihr einen Tipp, was man da machen kann? Gummiband einziehen? Innen irgendwas gegennähen?IMG_9277

Verlinkt bei Made4Boys, Kiddikram, Meitlisache.

MMM-Minirock

Ich war ja echt gerne schwanger. Aber das schöne am Nichtmehrschwangersein (neben Sohnemann natürlich!) ist, dass mein Kleiderschrank plötzlich wieder ganz andere Outfits ausspuckt als letztes Jahr um diese Zeit, als gerade überall die Knöpfe und Reißverschlüsse nicht mehr zugehen wollten.

Zum Beispiel dieses hier, das ich mit Vergnügen zum heutigen MeMadeMittwoch schicke:

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Der an sich ganz harmlose Minirock war nach diesem Burdastyle-Schnitt recht fix genäht. Und obwohl ich eine Weile damit gehadert habe, ob der knallorange Reißverschluss wirklich eine gute Idee war und ob die Blasebalgtaschen tatsächlich so gut aussehen wie sie praktisch sind, habe ich mich nach längerer Abstinenz gerade wieder ganz neu verliebt in diesen Rock (nur leider hat’s mir gerade eine Laufmasche in die farblich perfekt passende Strumpfhose gerissen, verdammt …!). Von schlicht bis peppig gibt er je nach kombiniertem Outfit viele Tragemöglichkeiten her.

Der blaue Wollstoff mit orangen Karos stammt – na, woher wohl? – vom Stoffmarkt Holland. Und um den Hals trage ich dazu einen irgendwann mal mit ganz schneller (dicker) Nadel im Patentmuster gestrickten Loop.

Hier noch ein paar Detailaufnahmen vom Rock (wie immer etwas knittrig, ich bügele einfach überhaupt nicht gerne … :-p):

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So und jetzt bin ich gespannt, was die anderen Nähnerds so zum #MMM geschickt haben (und wie euch mein MMM-Minirock gefällt)!

Handgemachte Vorsätze

Noch ist das neue Jahr frisch und neu, wenigstens ein bisschen. Und ehe es endgültig alt und abgehangen ist, setze ich mir hier noch fix ein paar handgemachte Vorsätze. (Verwerfen kann ich sie dann später immer noch … 😉 )

1. Let love be your energy! Auch mal was für meinen Mann nähen/stricken. Außer einem Loop (und einem nicht mehr vorzeigefähigen Strickschal) ist da in den letzten Jahren echt noch nicht viel abgefallen … und natürlich weiterhin ganz viel für den Sohnemann.

2. Mehr Muster! Die eigenen Fair Isle-Skillz verbessern (oder Norwegermuster oder wie auch immer man es nennen möchte). So ganz hab ich den Dreh noch nämlich noch nicht raus, wie man die mitlaufenden Fäden auf der Rückseite exakt so straff zieht, dass sich das Muster auf der Vorderseite optimal entfaltet, das Strickstück aber nicht verzieht. Bisherige Versuche siehe hier und hier. Tipps, anyone? Und kann diese Steek-Technik oder wie sie heißt da Abhilfe schaffen?

3. Detailtreue! Neue Anschlagtechniken lernen, elegantere Randmaschen stricken, schöner vernähen… – und verstehen, wie das eigentlich genau mit dem Spannen/Dämpfen von frisch entnadeltem Strickzeug funktioniert. Sofern überhaupt bemüht, hat meine „Technik“ diesbezüglich meist wenig bewirkt und Ränder (z.B. dieser Decke) rollen sich immer noch munter ein.

4. Platz schaffen zum ersten! Den Kurzwaren-Messi in mir ein wenig zügeln und auch mal Stoffe und Wolle aus den diversen Kisten, Körben, Schubladen und Taschen in den Untiefen unserer Wohnung verwenden und nicht umgehend durch neue Stoff- und Wollberge ersetzen. (Nur durch ganz besonders schöne, nötige… 😉 )

5. Platz schaffen zum zweiten! Falls wir bald mal eine neue Wohnung finden und falls wir dann den Platz haben: eine richtig schöne Handarbeitsecke einrichten. So richtig mit Garnrollenhalter an der Wand und schön gefalteten Stoffen im Regal und so. Statt mit Nähmaschine zwischen Laptop und Drucker auf dem Schreibtisch und Stoffzuschnitt auf dem Bett oder Wohnzimmerfußboden (träum weiter!).

6. Ego streicheln! Sprich: immer mal wieder nette Kleinigkeiten für mich selbst herstellen. Weniger kaufen. Die eigene Garderobe mit immer schöneren und immer passgenaueren Lieblingsteilen aufpimpen und umgehend beim Me Made Mittwoch präsentieren!

7. Upcyclen! All jene überflüssigen Kleidungsstücke, die im Schrank verstauben, einer neuen Bestimmung zuführen – und sei es nur als Bündchen/Tascheneingriff einer Babypumphose oder Rückseite eines Sabbertuchs. Reißverschlüsse, Knöpfe, etc. raustrennen und im Nähnerd-Ersatzteillager verwahren. T-Shirt-Garn herstellen. Einen Beekeepers-Quilt aus Wollresten stricken. Oder so.

8. Stressfrei schenken! Also vor allem: rechtzeitig planen. Einen DIY-Geburstags- und Weihnachtsgeschenkkalender anlegen oder so und gemütlich übers Jahr hinweg abarbeiten (Weil es ja sonst doch immer dasselbe Gestresse ist. Siehe hier, hier oder hier.). Dann komme ich zur Abwechslung vielleicht sogar mal dazu, mich an einem Weihnachtskleid-Sewalong oder einem Frühlingsjäckchen-Knitalong oder ähnlich schönen Aktionen zu beteiligen.

So, das soll fürs erste reichen. Und ihr so? Auch irgendwelche Vorsätze fürs Handarbeitsjahr gefasst?

Der Rest vom Fest

Es hat sehr geweihnachtet. Im Winterurlaub hat es sehr geschneit. Und schwupps, war das Jahr vorbei und fast hätte ich vergessen, dass es diesen Blog gibt. Fröhliches Fest und guten Rutsch gehabt zu haben, allerseits!

Dass es hier solange still war, lag aber nur in letzter Konsequenz an Weihnachtsfeierei, guter Rutscherei und Winterurlaub. Vor allem lag es daran, dass ich viel gehandarbeitet habe, statt darüber zu schreiben. Nun aber, da das neue Jahr blank und glitzernd wie ein frischer Allgäu-Schneeteppich vor und das alte Jahr mitsamt seiner adventlichen Hochleistungs-Geschenkeproduktion hinter mir liegt, wird es Zeit für eine nachträgliche Bescherung. (Schließlich wollte ich vor Weihnachten noch nichts verraten …)

Hier also kommt er, der Rest vom Fest, die Bilanz des Geschenke-Popanz‘:

1. Pumphosen-Manufaktur

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Weil 2014 ein äußerst fruchtbarer Jahrgang war, gab es viele kleine Menschen zu bescheren. Das wunderbare E-Book Frida 2.0 vom Milchmonster hatte ich schon einmal in seiner Freebook-Version (nur kleine Größen) für den häuslichen Gebrauch getestet…

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… und für so gut befunden, dass ich es mir nun noch als Komplettfassung gegönnt und eine weihnachtliche Pumphosen-Manufaktur eröffnet habe:

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Zusätzlich habe ich auch noch das Freebook RAS vom Nähfrosch ausprobiert (das Ergebnis aber vergessen einzeln zu fotografieren, im Gruppenbild ist es ganz rechts zu sehen, in grün). Das Modell ist noch eine Spur leichter zu nähen als die Frida und ein bisschen gerader, weniger pumpig geschnitten.

Den Schnitt für die Halstücher habe ich mir anfangs selbst abgenommen und bei den weiteren Modellen habe ich dann die Freebook-Schablone Baby-Basics Nr. 1 von Krumme Nadel verwendet.

Die Stoffe (wie auch die nun folgenden) stammen alle entweder vom Stoffmarkt Holland oder von Martino-Stoffe – und auf der Suche nach Bündchenware habe ich im Frankfurter Brückenviertel ein neues, sehr niedliches kleines (glaube ich noch Homepage-loses) Näh-Lädchen namens „Nähe Main“ entdeckt.

2. Loop-Whoop!

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Loops sind eines meiner Lieblingsgeschenke. Einfach, aber wirkungsvoll. Nachdem zu einem früheren Weihnachten die Männer der Familie beschenkt wurden, waren dieses Mal ein paar Loops für die Damenwelt dran:

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3. Kleidsames und Gesocks

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Fürs Patenkind habe ich mich an dieses hübsche Modell von Drops gewagt (mitsamt der passenden Drops-Baby-Merino-Wolle). Und weil das ein wenig länger dauerte als gedacht, ist vom letzten Geschenk nur die Hälfte pünktlich fertig geworden:

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(Das lag aber offen gestanden nicht nur am rotweißen Kleidchen, sondern auch daran, dass das hübsche Sockenmuster Maeva von Stefanie Bold auf Ravelry sich mit 2er-Nadeln, schwarzer Wolle und Winterabendmüden Augen nur sehr, sehr langsam strickt. Nachmacher*innen sollten sich also besser schon im Frühling an die Nadeln setzen. Und nicht erst Ende November …)

So, und was habt ihr so verschenkt? Oder geschenkt bekommen? Ich freue mich auf eine schöne Bescherung und Inspiration für den nächsten Geschenke-Reigen!

Morgen Kinder, wird’s was geben!

Der Himmel ist strahlend blau. Die Sonne hat mir beim Kinderwagen-Sport am Main lange Schatten über die Schultern ins Herbstlaub geworfen. Ach Herbst, was bist du schön!

Aber trotz allem liegt ein wenig Winter in der Luft. Und Weihnachten. Beim Gang vor die Tür hat mich heute erstmals die Kälte in die Finger gezwickt und Sohnemanns Hamsterbacken tiefgekühlt. Auf dem Römerberg trägt die Tanne schon längst Lichter und Schleifen und die Weihnachtsmarktbuden warten darauf, ab morgen literweise Glühwein in durstige After-Work-Kehlen zu spucken.

Ich komme also nicht umhin, mein hier gegebenes Versprechen einzulösen und zumindest zwei kleine Weihnachtsgeschenke-Tipps für die Kleinsten preiszugeben. Oder auch Geburtsgeschenke-Tipps, schließlich ist Weihnachten ja auch die Feier einer Geburt – und Babys kommen ohnehin das ganze Jahr über auf die Welt.

Man kann sie, gerade jetzt im Winter, natürlich wunderbar mit selbstgestrickten Jäckchen, Mützen oder ganzen Outfits oder Decken beschenken. Aber das dauert (zumindest bei mir) dann doch ganz schön lange. Deshalb tun es hier und dort vielleicht auch ein paar klitzekleine Kleinigkeiten, die man auch noch fertigbekommt, wenn man zum Adventsstart noch kein einziges Geschenk fertig hat.

1. Chucks für kleine Hipster-Babys

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Dieses Modell ist nicht nur ein toller Wollresteverwerter, sondern hat als Geschenk auch einen hohen Coolness-Faktor. Leider sind meinem eigenen Sohn die Dinger schon längst zu klein – ich empfehle, die Schühchen (nach der Anleitung von Cillidesign auf Ravelry) einfach ein bisschen größer zu stricken. Gehäkelt werden die kleinen Sneaker vielleicht noch etwas formschöner – Anleitungen dazu gibt es zum Beispiel hier, hier oder auch zahlreiche auf Ravelry – aber da ich lieber stricke, war ich mit der gewählten Anleitung ganz zufrieden und habe die Chucks auch schon mehrfach verschenkt.

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2. Schnuffeltier zum Liebhaben

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Kuscheltiere bekommen kleine Erdenbürger natürlich noch und nöcher geschenkt. Da finde ich es – ganz pragmatisch betrachtet – immer schön, wenn sie quasi einen doppelten Nutzen haben. Deswegen nähe ich gerne Schnuffeltüchertiere, die man herrlich vollsabbern, rumtragen, anknabbern kann, oder was auch immer Babys/Kleinkinder damit so anstellen möchten.

Man nehme: ein mehr oder weniger quadratisches (oder rechteckiges, oder rundes oder wie auch immer geformtes …) Stück Frottee (wer mag, kann dafür auch ein Handtuch recyclen!) und ein gleich großes Stück Kontraststoff (ich habe Baumwolle genommen, bestimmt gehts auch mit Jersey o.ä.).

Je nach Tierart kann man dann noch kurze oder lange Beine aus Frottee und Kontraststoff zuschneiden. Wenn man die rechs auf rechts zusammengenäht und gewendet hat, legt man sie in den Ecken zwischen Frottee- und Stoffquadrat, sodass die „Füße“/“Hände“ nach innen zeigen und näht den „Körper“ rundherum rechts auf rechts zusammen, wobei die Arme/Beine in den Ecken mitgefasst werden. An der oberen Seite lässt man mittig eine Wendeöffnung, in die später noch der Kopf des Tieres eingesetzt wird. Wenden und in die Arme/Beine evtl. noch einen Knoten machen.

Für obiges Modell, das mein Sohn momentan vollspeichelt, habe ich den Kopf nach dem Schnitt von diesem Kuschelhasen zugeschnitten, mit Bastelwolle gefüllt, und dann an der offenen Kante des Schnuffeltuchs festgenäht. Fertig, noch ohne besticktes Gesicht, sah das dann insgesamt so aus:

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Nach demselben Prinzip hergestellt und verschenkt (vorher aber nicht fotografiert) habe ich auch schon Frösche und Lämmer. Prinzipiell geht das sicher mit sämtlichen Viechern, tobt euch aus!

So, und ich schaue mal, ob ich mir beim Creadienstag oder beim November-Kiddikram noch ein paar Anregungenen für Geschenke holen kann!

Von Kopf bis Fuß auf Winter eingestellt

Es ist vollbracht, der Winter kann kommen: mein Sohn ist eingekleidet. Quasi von Kopf bis Fuß auf Winter eingestellt:

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Angefangen hatte ich das ganze etwas früher im Herbst und für Ärmel und Hosenbeine habe ich erstmals auf meine neuen Bambus-Nadelspiele zurückgegriffen, sie für gut befunden – und natürlich gleich eine Nadel zerbrochen (draufgesetzt …).

Die Strickmuster sind alle von Drops Design, ebenso die Wolle „Delight“ in blau-beige. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, ein bisschen muss ich Drops allerdings auch schelten – aber dazu später.

Im einzelnen sind es folgende Kleidungsstücke geworden:

1. Pilotenmütze

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Das gute Stück ist einfädig gestrickt mit 2,5er-Nadeln. Und auch, wenn ich mir lange nicht vorstellen konnte, wie aus dem seltsam zickzackförmigen Strickstück am Ende eine Mütze werden sollte, ist es eben das nach ein bisschen zusammennähen am Ende doch geworden und ist seit kurzem schon im Einsatz (Bindebänder habe ich weggelassen – muttern mag das fummelige Zeug nicht stricken und Sohnemann mag es nicht ums Kinn geknotet haben …). Ich liebe den Farbverlauf, der bei der Mütze besonders schön herausgekommen ist:

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2. Söckchen

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Ein wunderbares Strickmuster, ganz fix gestrickt – wenn nur das blöde Zusammennähen am Ende nicht wäre, aber gut, das ging auch vorbei. Zufälligerweise waren meine Restknäuele farblich fast identisch, sodass ich ohne viel Gewickel zwei annähernd gleichaussehende Schühchen hinbekommen habe:

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3. Raglanjacke

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Anders als meine bisherigen Raglanjäckchen wird dieses Modell nicht von oben nach unten in einem Stück gestrickt, sondern von unten nach oben und die separat gestrickten Ärmel dann mit aufgenommen. Dadurch entsteht ein größeres Loch unterm Arm, das am Ende dann noch zusammengenäht werden muss. Die Knöpfe sind aus Kokosnussholz mit Keramikoberfläche.

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Anders als Mütze und Socken wird die Jacke mit dickeren Nadeln (4 und 4,5) und zweifädig gestrickt und hat entsprechend einen ganz anderen, weniger akkuraten Farbverlauf, ähnlich wie die …

4. Hose

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Auch dieses Modell ist zweifädig gestrickt (Nadeln 3,5) und kommt im Gegensatz zu den anderen Stücken fast gänzlich ohne Näherei aus (nur ein kleiner Schlitz im Schritt muss geschlossen werden). Wie auch bei der Jacke die Ärmel sind die Hosenbeine unterschiedlich gemustert, da ich nicht alle Knäuel abwickeln wollte, um ähnlichfarbigen Faden zu finden.

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Und nun, wie angekündigt, zu meiner Drops-Schelte: An sich bin ich mit den Strickmustern ja hochzufrieden. Die Größenangaben sind allerdings ein wenig wirr, denn die Stücke fallen teils kleiner, teils größer als angegeben aus, was nicht alleine mit meinem Strickverhalten und der überdurchschnittlichen Größe meines Sohnes zu erklären ist. Ich habe folgende Größen gewählt:

1. Mütze: Entsprechend der Zentimeterangaben habe ich 12-18 Monate gewählt – sie fällt entsprechend aus und passt meinem Sohn im Grunde jetzt schon mit 4 Monaten, ist aber wohl groß genug, dass er sie auch den ganzen Winter über noch tragen kann, da ist noch Luft. Ganz im Gegensatz zu ….

2. den Socken: Die habe ich, entsprechend der Zentimeterangaben, eine Größe kleiner gestrickt (6-9 Monate). So sollten sie eigentlich 11 Zentimeter-Füßchen passen, sind aber den 10-Zentimeter-Füßen meines Sohnes jetzt schon fast zu eng. Es geht gerade noch, aber vermutlich muss ich bald noch ein zweites, größeres Paar nachstricken. (Obwohl ich mich doch eigentlich jetzt an die Weihnachtsgeschenke setzen wollte, verdammt!)

3. Die Jacke: Deren Größe fällt völlig aus dem Rahmen. Ich habe sie sogar vorsorglich schon in der kleineren Größe (6-9 Monate) angeschlagen, trotzdem ist sie riesig und fällt eigentlich sogar noch größer aus als:

4. Die Hose, die ich in Größe 12-18 Monate gestrickt habe und die mein Sohn jetzt schon trägt. Zwar gekrempelt und sicherlich auch noch einige Monate, aber bis ihm die dem Schnitt nach eigentlich kleinere Jacke passt, ist er aus der Büx vermutlich schon wieder rausgewachsen.

Die zweite Drops-Schelte gilt der (an sich sehr schönen) Wolle. Denn in mehreren Knäuelen war der Faden geknotet und zudem verheddert/verfilzt der Faden relativ schnell.

Aber davon abgesehen, war alles gut und: der Winter kann kommen!

Und bei euch? Zeigt mir eure Winter-Kinder-Outfits!

Novemberjäckchen

Ja, ich weiß: ich habe heute schon was gebloggt. Aber ich wollte euch doch endlich noch Babys neues Jäckchen zeigen, das schon vor Wochen fast fertig war und bloß noch auf seine Knöpfe wartete.

Nun ist es schon eine ganze Weile in Gebrauch und Sohnemann ist darin erstmals mit Zug und Auto durch die halbe Republik getourt (weshalb das Jäckchen zwar vielerorts, bloß bislang nicht hier im Blog auftauchte, ebensowenig wie andere neue Blog-Einträge).

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(Am Rande mit im Bild: meine ebenfalls hier gezeigte Babydecke).

Nach einem längeren Besuch beim lokalen Kurzwaren-Dealer meines Vertrauens, fiel die Wahl letztendlich auf blaue Segelschiffchen-Knöpfe (ganz pragmatisch aus Plastik):

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Bis auf die lange aufgeschobene Knopffrage und das Fadenvernähen, war das Jäckchen wirklich schnell und unkompliziert gestrickt, dank des netten Strickmusters von Keya Kuhn mit Raglanpasse.

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Zumindest von der gelben Wolle habe ich immer noch eine ganze Menge übrig. Aber bis daraus noch eine Hose, eine Mütze oder wenigstens Söckchen geworden sind, ist das Jäckchen meiner kleinen Wuchtbrumme wahrscheinlich schon wieder zu klein. Oder ich musste die Weihnachtsgeschenkeproduktion endgültig aufgeben. Also besser schnell ab damit zum November-Kiddikram, zu my kid wears und zum Mamawerk am Montag (ja, ja, ertappt: ich probiere gerade lustig Bloggerpartys aus …).

Weihnachten? Geschenkt.

Alle Jahre wieder ist es dasselbe in Grün. Im Januar denke ich mir: nie wieder diesen Stress. Dieses Jahr wird alles besser. Ich werde mir, wann immer mir eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk für irgendwen kommt, diese sofort notieren, ach was, sofort umsetzen/kaufen/bestellen/whatever, ich werde meinen Lieben die geheimen Wünsche das Jahr über von den Augen ablesen, werde schon im Mai nette Kleinigkeiten und kleine Nettigkeiten auf sonnenbeschienenen Märkten erstehen und in schönwetterleergefegten Geschäften; ich werde im Juli in der Sonne liegen und bis in die laue Nachtluft hinein wie nebenbei an Weihnachtsgeschenken stricken, werde auf der Buchmesse im Herbst genau das finden, wonach es den literarischen Seelen meines Umfelds verlangt und werde Fotos so früh entwickeln, dass sie spätestens am ersten Advent auf selbstgemachten, liebevoll beschriebenenen Weihnachtskarten kleben, die ich gemeinsam mit fernreisenden Päckchen in verwaiste Postfilialen trage.

Wenn es draußen kalt und dunkel ist, werde ich mir eine Kerze anzünden, die Beine hochlegen und denken: wie schön, dass ich so gut vorgesorgt habe. Ich backe ein paar Plätzchen, packe die letzten Geschenke ein und erfreue mich an dem Gedanken an Fußgängerzonen im Vorfeiertagsfieber, die heuer ohne mich delirieren.

Tatsächlich ist es dann so, dass mir im November einfällt: Dieses Jahr mache ich alles selbst. Ich bin Feuer und Flamme. Ich schreibe eine Liste mit Vorhaben für die jährlich wachsende Familie, in der mittlerweile so um die 30 Leute beschenkt werden wollen. Und dann fange ich irgendwann im Dezember an, eine Mütze für den Herrn Papa zu stricken, weil ihm die alte wieder irgendwo vom Kopf gehopst ist. Der Dezember rennt davon und ich merke: ich werde keine 30 Strickpullover mehr fertigstellen, ja, noch nicht mal Pulswärmer sind noch drin und die Mütze für den Herrn Papa wird erst im Morgengrauen des 24. Dezembers abgekettet sein (vielleicht lassen sich die Fäden noch unauffällig unterm Weihnachtsbaum vernähen?). Mir dräut nun, dass ich bald adventsfußgängerzonenfiebern werde, weil die Online-Bestellfristen ablaufen und ich immer noch nicht weiß, was ich den 90 Prozent Männern meiner Familie diesmal schenken soll.

Na ja, den Rest könnt ihr euch denken. (Vollgestopfte Einkaufspassagen-Rolltreppen am 23. Dezember, Schweißausbrüche in Winterklamotte, Last-Christmas-I-gave-you-my-SHUTTHEFUCKUP!-Aggressionen zwischen blinkenden Rentier-Lichterketten, irrlichternder was-kaufe-ich-bloß-Blick zwischen Regalen voller Geschenke-Schund, stundenlanges Anstehen in der letzten verbliebenen Postfiliale umme Ecke … NÄCHSTES JAHR MACHE ICH ALLES ANDERS!)

Nun, es ist wieder November, Baby. Natürlich habe ich dieses Jahr nicht alles anders gemacht, aber selbstredend habe ich wieder die hochtrabende Hoffnung, das Ruder so gerade noch rumreißen zu können. Und deshalb suche ich eure schönsten DIY-Geschenk-Ideen für Tanten zwischen 60 und 70, für eine Horde großer Brüder, für Väter, die nicht mehr so jung sind, wie sie sich fühlen, für Neffen/Nichten, die alle Jahre wieder unter Geschenkebergen versinken und für alle anderen natürlich auch.

Ich biete euch dafür im Tausch auch ein paar kleine Anregungen. Nix wahnsinnig Ausgefallenes, aber gut umsetzbare Geschenke und Geschenk-kompatibles Selbstgenutztes, das schon vor längerer Zeit entstand (will ja schließlich nicht meine diesjährigen Geschenke schon vorzeitig vor den Augen der zu-Beschenkenden veröffentlichen) – Baby-Dinge sind ausgenommen, die folgen noch in einem seperaten Beitrag.

1. Schals für Herren um-die-30

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Geschenke, bei denen man in Serienproduktion gehen und trotzdem individuelle Details anbringen kann, sind die besten. Denkt jetzt bloß nicht, ihr könntet ernsthaft einem halben Dutzend Brüdern/Ehemännern/Cousins Schals stricken, das schafft ihr eh nicht (oder ICH nicht). Aber nähen könntet ihr sie, das ist auch in den letzten Vorweihnachtstagen noch zu schaffen. Für dieses Modell habe ich dereinst zwei Stoffbahnen von ca. 160 x 30 Zentimetern zugeschnitten (geht auch schmaler/kürzer). Am besten eignen sich Jersey oder andere dehnbare Stoffe, in die ich hier und da kurze Streifen schöner Wollstoffe eingesetzt habe (ist in die Gesamtlänge schon mit eingerechnet).

Beide Stoffbahnen rechts auf rechts aufeinander legen, die Längsseiten absteppen, wenden bügeln, und dann noch die kurzen Seiten zusammennähen (letztes Stück von Hand).

Diverse Tutorials für solche Schlauchschals oder Loops gibt es zum Beispiel hier, hier oder hier. Und natürlich lassen sich Loops auch für Frauen oder Kinder nähen, je nach eurem familiären Bedarf …

2. Stulpen für kalte (Frauen-) Hände

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Zugegeben: Verschenkt habe ich diese schönen Stulpen nicht, dafür trage ich sie selber zu gerne. Aber nach diesem tollen Strickmuster lässt sich da vergleichsweise fix auch noch ein Paar für Mütter, Großmütter, Schwestern, Töchter, Schwägerinnen, Freundinnen oder andere liebe Menschen stricken. Und wer mag und ausreichend Zeit hat, schenkt vielleicht auch gleich noch die passende Mütze dazu. (Und denkt dran, das Bündchen mit dünneren Nadeln zu stricken, damit es am Ende nicht so ausgeleiert sitzt wie bei mir! BTW: Lässt sich das eigentlich im Nachhinein irgendwie schön straffen, ohne dass man gleich ein neues Bündchen dranstrickt?)

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3. Ein Tusch für Taschen!

Tasche

Taschen sind so ein Ding, das jeder gerne in verschiedensten Ausführungen hat/gerne hätte, für das sich aber schnell (zu) viel Geld ausgeben lässt, das man dann häufig doch lieber in ein Kleidungsstück investiert. Von daher sind sie ein schönes Geschenk, das sich wahlweise ganz einfach aber auch sehr aufwändig gestalten lässt, je nach Wunsch/Vermögen/Zeit.

Eine Wickeltasche und eine Clutch habe ich euch hier schon mal gezeigt. Das schöne an obigem Modell („Luna“ von Machwerk) ist, dass es sich wenden lässt – da hat der/die Beschenkte dann sogar gleich zwei Taschen in einer. Und überhaupt jede Menge Stauraum. (Bitte nicht so genau auf meine Umsetzung achten: die Tasche stand ganz am Beginn meines Näh-Revivals und ist nicht so ganz optimal geworden damals …)

Wendetasche

Stricken mit Stäbchen

chopsticks

Kurzwaren-Messie hatte kürzlich wieder Post. Diesmal keine Knöpfe, sondern so längliche Dinger aus Bambus, verschieden dick und dünn, 60 Stück an der Zahl, immer schön in 5er-Packs, handschmeichlerglatt anzufassen, spitz zulaufend, so Teile eben, die Kurzwaren-Messie halt ganz dringend braucht.

Und was sagte der Mann meines Herzens dazu?

„What do you want to do with all these chopsticks??!“

Vielleicht heute Abend das leckere Kürbis-Curry von Ringelmiez essen. Wahrscheinlicher aber die Ärmel vom Babyjäckchen stricken, zu dem mir bis zur Chopsticks-Post das passende Nadelspiel fehlte.

Denn mit Nadelspielen ist es bei mir wie mit Socken oder anderen Dingen, die mindestens paarweise auftreten und einzeln nicht zu gebrauchen sind: es gibt da irgendwo ein Monster, dass sie nie im Paar oder Set, sondern stets einzeln verspeist. So habe ich viele einzelne Socken und viele Nadelspiele, denen der fünfte Nadel-Buddy fehlt.

Also habe ich mir nun kurzentschlossen mal einen Nadelspiel-Vorrat mit 12 verschiedenen Stärken zugelegt. Aus Bambus, dabei habe ich bislang ganz konventionell-unoriginell mit Metallnadeln gestrickt. Und kaum hat Kurzwaren-Messie im Nadel-Universum herumgestöbert, tauchen in Kurzwaren-Messies Träumen schon Weihnachtswünsche auf: so ein KnitPro-Holz-Rundnadelset wäre doch was. Nadelspitzen mit austauschbaren Seilen, ach!

Aber mag ich überhaupt mit Holz stricken? Oder mit Bambus? Ich werde es sehen – fangen wir erstmal mit den Chopsticks an.

Womit strickt ihr denn so? Und was sind für euch die Vor-/Nachteile der einzelnen Materialien?

Die verstrickte Dienstagsfrage fragt auch nach Brigitte

Ein neuer Morgen bricht an in der Blogosphäre und noch immer spülen mir die gestern losgetretene DIY-Feminismus-Debatte und meine Gedanken dazu jede Menge Blogbesucher*innen auf den Bildschirm (willkommen ihr alle und danke, dass ihr da seid!).

Feminismus

Ja, es gab viel Aufregung gestern, nicht nur auf brigitte.de, sondern allerorten in den handarbeitenden Blogs und den Sozialen Netzwerken. Heute morgen fragt deshalb auch das Wollschaf in seiner verstrickten Dienstagsfrage nach Meinungen zur Debatte:

„Wieder einmal beschwört ein abwertender Artikel über handarbeitende Frauen einen Shitstorm in Netz herauf.

Was denkst Du?
Warum fühlen sich so viele Frauen sofort angegriffen und gehen in den Verteidigungsmodus, sobald jemand abwertend über Handarbeiten schreibt?

Mangelt es der handarbeitenden Frauenwelt vielleicht einfach nur an dem Selbstbewusstsein, über solches Geschreibsel mit einem milden Lächeln hinwegzusehen?“

Ich bin ja nun noch ganz neu hier in der online handarbeitenden Welt. Deshalb sind vielleicht vorangegangene Diskussionen zum Thema bislang an mir vorbeigegangen. Dass viele Kommentator*innen gekränkt reagierten und sich teils auch weit unter der Gürtellinien auf die Autorin Heide Fuhljahn einschossen, ist ärgerlich, angesichts der von ihr gewählten polemischen Wortwahl und Pauschalkritik aber auch nicht wirklich verwunderlich.

Ob manche der Reaktionen aus mangelndem Selbstbewusstsein herrührten mag ich nicht beurteilen, bezweifle aber zumindest, dass dies mehrheitlich der Grund war. Warum es mich nun gestern gepackt hat, mit wirklich heißer Nadel zwischen zweiTerminen meine Meinung zum Anti-DIY-Artikel in meinen Blog zu stricken hatte jedenfalls weniger mit meiner gekränkten Handarbeiter*innen-Seele zu tun, als mit dem Ärger darüber, dass hier etwas als Feminismus ausgegeben wird, was in seiner ganzen Argumentationsstruktur zutiefst anti-feministisch daherkommt.

Sei es wegen des von mir gestern schon bemängelten Angreifens individueller Lebensentwürfe in Fuhljahns Text. Sei es, dass in einem Abwasch mit den Handarbeiten auch recht unverhohlen Hausarbeit und Muttersein als Tätigkeiten gegenüber „richtiger Arbeit“ abgewertet werden – ein Klassiker, der mit der gesellschaftlichen Geringschätzung von Care Work im Speziellen, wie auch anderen als „weiblich“ konnotierten Tätigkeiten im Allgemeinen korrespondiert, die sich nicht zuletzt in der drastischen Unterbezahlung von z.B. Erzieher*innen oder Altenpflegekräften zeigt. Zur Abwertung von ebenfalls verkürzt als „weiblich“ konnotierten Tätigkeiten wie dem Handarbeiten hat Lucy gestern auf ihrem Nahtzugabe-Blog schon passende Worte gefunden:

„Bedeutet das nicht, männlich konnotierte Tätigkeiten von vorneherein höher einzuschätzen als alles, was in unserer Kultur als „weiblich“ gilt und damit genau die Wertehierarchie zu bestätigen, die man eigentlich ablehnt?“

Dass Fuhljahn in ihrem Text zudem das Handarbeiten als Tätigkeit pauschal Frauen zuschreibt und deren Wissen/Können in Frage stellt, stößt beispielsweise Anke auf, die exemplarisch darauf hinweist,

„Wieviel Leistung  und Können darin steckt, Fasern zu färben und zu spinnen, um genau das Garn zu produzieren, was ich mir vorstelle.“

Persönlich finde ich gar nicht, dass es beim Bloggen per se um Leistung und Können gehen muss. Ja, persönlich war dieser Blog tatsächlich in erster Linie zum Austausch über ein Hobby, zum Voneinanderlernen und daher auch zum offenen Umgang mit Nicht-Können, mit Scheitern gedacht.

An feministische Positionierung hatte ich ursprünglich gar nicht gedacht. Gleichwohl finde ich es spannend, welche Debatten so ein Hobby lostreten kann und nehme die aktuelle zum Anlass, mich mehr zu informieren – darüber ob sich DIY als widerständige Praxis sehen lässt etwa oder darüber, was Lifestyleblogs über Geschlechterrollen aussagen; ich werde mir mal die queerfeministischen Ravelry-Gruppen anschauen, und freue mich auf die sicher noch vielen differenzierten Denkanstöße, die das Wollschaf mit seiner verstrickten Dienstagsfrage heute aus anderen Blogger*innen herauskitzelt oder auf eure Kommentare, die ihr hier zum Thema hinterlasst.

Ohne das Handarbeiten an sich per se als feministischen Akt überhöhen zu wollen, gibt es da draußen meinem ersten unvollständigen Eindruck zufolge durchaus viele spannende Ansätze, Feminismus und DIY zusammenzuführen (und nein, ich finde dafür muss man sich nicht zwingend ein Wollknäuel in die Vagina stecken …).

Einen schönen Tag euch allen (und lasst euch nicht ärgern 😉 )!