MMM-Minirock

Ich war ja echt gerne schwanger. Aber das schöne am Nichtmehrschwangersein (neben Sohnemann natürlich!) ist, dass mein Kleiderschrank plötzlich wieder ganz andere Outfits ausspuckt als letztes Jahr um diese Zeit, als gerade überall die Knöpfe und Reißverschlüsse nicht mehr zugehen wollten.

Zum Beispiel dieses hier, das ich mit Vergnügen zum heutigen MeMadeMittwoch schicke:

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Der an sich ganz harmlose Minirock war nach diesem Burdastyle-Schnitt recht fix genäht. Und obwohl ich eine Weile damit gehadert habe, ob der knallorange Reißverschluss wirklich eine gute Idee war und ob die Blasebalgtaschen tatsächlich so gut aussehen wie sie praktisch sind, habe ich mich nach längerer Abstinenz gerade wieder ganz neu verliebt in diesen Rock (nur leider hat’s mir gerade eine Laufmasche in die farblich perfekt passende Strumpfhose gerissen, verdammt …!). Von schlicht bis peppig gibt er je nach kombiniertem Outfit viele Tragemöglichkeiten her.

Der blaue Wollstoff mit orangen Karos stammt – na, woher wohl? – vom Stoffmarkt Holland. Und um den Hals trage ich dazu einen irgendwann mal mit ganz schneller (dicker) Nadel im Patentmuster gestrickten Loop.

Hier noch ein paar Detailaufnahmen vom Rock (wie immer etwas knittrig, ich bügele einfach überhaupt nicht gerne … :-p):

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So und jetzt bin ich gespannt, was die anderen Nähnerds so zum #MMM geschickt haben (und wie euch mein MMM-Minirock gefällt)!

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Handgemachte Vorsätze

Noch ist das neue Jahr frisch und neu, wenigstens ein bisschen. Und ehe es endgültig alt und abgehangen ist, setze ich mir hier noch fix ein paar handgemachte Vorsätze. (Verwerfen kann ich sie dann später immer noch … 😉 )

1. Let love be your energy! Auch mal was für meinen Mann nähen/stricken. Außer einem Loop (und einem nicht mehr vorzeigefähigen Strickschal) ist da in den letzten Jahren echt noch nicht viel abgefallen … und natürlich weiterhin ganz viel für den Sohnemann.

2. Mehr Muster! Die eigenen Fair Isle-Skillz verbessern (oder Norwegermuster oder wie auch immer man es nennen möchte). So ganz hab ich den Dreh noch nämlich noch nicht raus, wie man die mitlaufenden Fäden auf der Rückseite exakt so straff zieht, dass sich das Muster auf der Vorderseite optimal entfaltet, das Strickstück aber nicht verzieht. Bisherige Versuche siehe hier und hier. Tipps, anyone? Und kann diese Steek-Technik oder wie sie heißt da Abhilfe schaffen?

3. Detailtreue! Neue Anschlagtechniken lernen, elegantere Randmaschen stricken, schöner vernähen… – und verstehen, wie das eigentlich genau mit dem Spannen/Dämpfen von frisch entnadeltem Strickzeug funktioniert. Sofern überhaupt bemüht, hat meine „Technik“ diesbezüglich meist wenig bewirkt und Ränder (z.B. dieser Decke) rollen sich immer noch munter ein.

4. Platz schaffen zum ersten! Den Kurzwaren-Messi in mir ein wenig zügeln und auch mal Stoffe und Wolle aus den diversen Kisten, Körben, Schubladen und Taschen in den Untiefen unserer Wohnung verwenden und nicht umgehend durch neue Stoff- und Wollberge ersetzen. (Nur durch ganz besonders schöne, nötige… 😉 )

5. Platz schaffen zum zweiten! Falls wir bald mal eine neue Wohnung finden und falls wir dann den Platz haben: eine richtig schöne Handarbeitsecke einrichten. So richtig mit Garnrollenhalter an der Wand und schön gefalteten Stoffen im Regal und so. Statt mit Nähmaschine zwischen Laptop und Drucker auf dem Schreibtisch und Stoffzuschnitt auf dem Bett oder Wohnzimmerfußboden (träum weiter!).

6. Ego streicheln! Sprich: immer mal wieder nette Kleinigkeiten für mich selbst herstellen. Weniger kaufen. Die eigene Garderobe mit immer schöneren und immer passgenaueren Lieblingsteilen aufpimpen und umgehend beim Me Made Mittwoch präsentieren!

7. Upcyclen! All jene überflüssigen Kleidungsstücke, die im Schrank verstauben, einer neuen Bestimmung zuführen – und sei es nur als Bündchen/Tascheneingriff einer Babypumphose oder Rückseite eines Sabbertuchs. Reißverschlüsse, Knöpfe, etc. raustrennen und im Nähnerd-Ersatzteillager verwahren. T-Shirt-Garn herstellen. Einen Beekeepers-Quilt aus Wollresten stricken. Oder so.

8. Stressfrei schenken! Also vor allem: rechtzeitig planen. Einen DIY-Geburstags- und Weihnachtsgeschenkkalender anlegen oder so und gemütlich übers Jahr hinweg abarbeiten (Weil es ja sonst doch immer dasselbe Gestresse ist. Siehe hier, hier oder hier.). Dann komme ich zur Abwechslung vielleicht sogar mal dazu, mich an einem Weihnachtskleid-Sewalong oder einem Frühlingsjäckchen-Knitalong oder ähnlich schönen Aktionen zu beteiligen.

So, das soll fürs erste reichen. Und ihr so? Auch irgendwelche Vorsätze fürs Handarbeitsjahr gefasst?

Der Rest vom Fest

Es hat sehr geweihnachtet. Im Winterurlaub hat es sehr geschneit. Und schwupps, war das Jahr vorbei und fast hätte ich vergessen, dass es diesen Blog gibt. Fröhliches Fest und guten Rutsch gehabt zu haben, allerseits!

Dass es hier solange still war, lag aber nur in letzter Konsequenz an Weihnachtsfeierei, guter Rutscherei und Winterurlaub. Vor allem lag es daran, dass ich viel gehandarbeitet habe, statt darüber zu schreiben. Nun aber, da das neue Jahr blank und glitzernd wie ein frischer Allgäu-Schneeteppich vor und das alte Jahr mitsamt seiner adventlichen Hochleistungs-Geschenkeproduktion hinter mir liegt, wird es Zeit für eine nachträgliche Bescherung. (Schließlich wollte ich vor Weihnachten noch nichts verraten …)

Hier also kommt er, der Rest vom Fest, die Bilanz des Geschenke-Popanz‘:

1. Pumphosen-Manufaktur

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Weil 2014 ein äußerst fruchtbarer Jahrgang war, gab es viele kleine Menschen zu bescheren. Das wunderbare E-Book Frida 2.0 vom Milchmonster hatte ich schon einmal in seiner Freebook-Version (nur kleine Größen) für den häuslichen Gebrauch getestet…

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… und für so gut befunden, dass ich es mir nun noch als Komplettfassung gegönnt und eine weihnachtliche Pumphosen-Manufaktur eröffnet habe:

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Zusätzlich habe ich auch noch das Freebook RAS vom Nähfrosch ausprobiert (das Ergebnis aber vergessen einzeln zu fotografieren, im Gruppenbild ist es ganz rechts zu sehen, in grün). Das Modell ist noch eine Spur leichter zu nähen als die Frida und ein bisschen gerader, weniger pumpig geschnitten.

Den Schnitt für die Halstücher habe ich mir anfangs selbst abgenommen und bei den weiteren Modellen habe ich dann die Freebook-Schablone Baby-Basics Nr. 1 von Krumme Nadel verwendet.

Die Stoffe (wie auch die nun folgenden) stammen alle entweder vom Stoffmarkt Holland oder von Martino-Stoffe – und auf der Suche nach Bündchenware habe ich im Frankfurter Brückenviertel ein neues, sehr niedliches kleines (glaube ich noch Homepage-loses) Näh-Lädchen namens „Nähe Main“ entdeckt.

2. Loop-Whoop!

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Loops sind eines meiner Lieblingsgeschenke. Einfach, aber wirkungsvoll. Nachdem zu einem früheren Weihnachten die Männer der Familie beschenkt wurden, waren dieses Mal ein paar Loops für die Damenwelt dran:

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3. Kleidsames und Gesocks

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Fürs Patenkind habe ich mich an dieses hübsche Modell von Drops gewagt (mitsamt der passenden Drops-Baby-Merino-Wolle). Und weil das ein wenig länger dauerte als gedacht, ist vom letzten Geschenk nur die Hälfte pünktlich fertig geworden:

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(Das lag aber offen gestanden nicht nur am rotweißen Kleidchen, sondern auch daran, dass das hübsche Sockenmuster Maeva von Stefanie Bold auf Ravelry sich mit 2er-Nadeln, schwarzer Wolle und Winterabendmüden Augen nur sehr, sehr langsam strickt. Nachmacher*innen sollten sich also besser schon im Frühling an die Nadeln setzen. Und nicht erst Ende November …)

So, und was habt ihr so verschenkt? Oder geschenkt bekommen? Ich freue mich auf eine schöne Bescherung und Inspiration für den nächsten Geschenke-Reigen!